Slowenien nach Regionen
Slowenien lässt sich auf verschiedene Weise einteilen. Wir teilen es in acht Regionen ein.
Ein kleines Land mit vielen Landschaften.
Auf dem Foto: Solčava-Panoramastraße
Route Nr. 182, Steiermark
Von Dorf zu Dorf, auf ruhigen Straßen und Schotterwegen, fast immer ein bisschen bergauf oder ein bisschen bergab. Landschaft, Küche und Dialekt ändern sich schneller, als man denkt.
Alle vier liegen nur wenige Autostunden voneinander entfernt.
Jede Region hat ihren eigenen Charakter. Wählen Sie eine aus und erfahren Sie, wofür sie bekannt ist und welche Routen dort auf Sie warten.
Grenzen: Geodetska uprava Republike Slovenije (Vermessungs- und Kartierungsbehörde der Republik Slowenien), Register prostorskih enot (statistische Regionen), Stand 11.10.2026, CC BY 4.0. Die statistischen Regionen haben wir zu unseren Regionen zusammengefasst und die Grenzen vereinfacht.
Slowenien lässt sich auf verschiedene Weise einteilen. Wir teilen es in acht Regionen ein.

Oberkrain (Gorenjska) ist Slowenien wie auf der Postkarte. Mit dem Rad lernen Sie die Region aber am besten abseits der Hauptstraßen kennen. Bled und Bohinj ziehen die meisten Besucher an, doch Oberkrain ist viel mehr als zwei Seen: Felder und kleine Dörfer, über denen sich die Julischen Alpen, die Karawanken und die Kamnik-Savinja-Alpen erheben. Am meisten wird hier auf der Straße gefahren, von ruhigen Talstraßen bis zu Anstiegen wie dem Vršič-Pass, es gibt aber auch genug Schotter auf der Pokljuka und der Jelovica und steile Waldwege fürs Mountainbike. Für jeden ist etwas dabei.
Alle Routen in der Region
Primorska, das slowenische Küstenland, reicht vom Hochgebirge bis ans Meer. Im Norden, im Soča-Tal, folgen die Straßen der Soča und steigen über dem Tal zu hohen Pässen an, auch zum Mangart-Sattel, auf den die höchste Straße Sloweniens führt. Weiter südlich öffnen sich die Goriška Brda, das Vipava-Tal und der Karst, mit mediterranem Klima und italienischem Einfluss. Hier beginnt die Saison früh und endet spät, nur die Bora macht das Radfahren an manchen Tagen mühsam. Und in Slowenisch-Istrien rollen Sie auf der Parenzana über die Trasse einer ehemaligen Schmalspurbahn.

Innerkrain (Notranjska) ist das Land des Karstes und der großen Wälder. Flüsse verschwinden hier im Untergrund, nach starkem Regen stehen die Felder unter Wasser, und der Cerknica-See ist einen Teil des Jahres ein See, den Rest des Jahres eine Wiese. Durch die Wälder von Javorniki und Snežnik und über die Hochebene von Bloke führen lange, ruhige Schotterstraßen, deshalb ist Innerkrain eine der schönsten Gravel-Regionen des Landes. Auch die Asphaltstraßen sind hier ruhig und wenig befahren.
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Zentralslowenien (Osrednjeslovenska) liegt mitten im Land und ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausfahrten in alle Richtungen. Im Norden steigt es zu den Kamnik-Savinja-Alpen an, im Süden liegt das Ljubljana-Moor, im Westen das Hügelland um Polhov Gradec, und dazwischen gibt es viele Schotterwege durch Wälder und Felder, ideal fürs Gravelbike. Auf einer längeren Runde sind Sie schnell in Oberkrain, Unterkrain oder Innerkrain. Nach der Fahrt wartet Ljubljana, wo Sie zwischen Essensständen am Markt und Spitzenrestaurants wählen können.
Alle Routen in der Region
Die slowenische Steiermark (Štajerska) gehört für Radfahrer zu den abwechslungsreichsten Regionen des Landes. An Drau und Savinja erstrecken sich flache Felder mit ruhigen Straßen, im Osten und Süden reihen sich Weinberge mit kurzen, aber steilen Rampen aneinander, und das Pohorje bietet lange Anstiege durch den Wald, Schotterwege und Mountainbike-Trails. Im Westen steigt das Land bis in die Alpen an. Unterwegs sind Sie nie weit von einem Bauernhof oder Weingut, wo Sie einkehren können.
Das slowenische Kärnten (Koroška) ist waldreiches Bergland an der Grenze zu Österreich, wo die Täler von Drau, Meža und Mislinja aufeinandertreffen. Entlang der Drau setzt sich der Drauradweg aus Österreich fort, in den Bergen über den Tälern warten lange Anstiege und ruhige Forststraßen. Unter der Petzen (Peca) können Sie mit dem Mountainbike sogar durch die Stollen eines ehemaligen Bergwerks fahren.
Die Routen für diese Region bereiten wir gerade vor.

Die flachste Region Sloweniens: weite Felder, Auwälder an der Mur und Störche auf den Schornsteinen. Im Norden erhebt sich das Hügelland von Goričko, im Süden liegen die Weinberge um Lendava. Steigungen gibt es wenige, ruhige Straßen und Radwege dafür umso mehr, manche führen auch über die Grenze nach Österreich und Ungarn. Prekmurje ist wie gemacht fürs E-Bike und für lange, entspannte Tage.
Alle Routen in der RegionHügelland an der Krka, viele kleine Dörfer und die Weinberge, aus denen der leichte, hellrote Cviček kommt. Unterkrain (Dolenjska) ist eine ruhige Region mit wenig Verkehr, die Straßen schlängeln sich zwischen Weinberghäuschen, Burgen und Klöstern hindurch. In den Wäldern von Gorjanci und Kočevski Rog gibt es viele Schotterwege. Im Süden, an der Kolpa, liegt die Bela krajina, wo Sie im Sommer nach der Tour auch baden gehen können.
Die Routen für diese Region bereiten wir gerade vor.
Die Hauptsaison dauert von April bis Oktober. Im Frühling und im Herbst sind das Flachland und die Weinberge am schönsten, im Sommer die hohen Alpenstraßen.
März – Mai
Als Erstes werden das Flachland im Osten und Primorska grün. Die Straßen über die Alpenpässe sind oft bis Mai gesperrt, im Hochgebirge liegt noch Schnee.
Juni – August
Zeit für die Alpen, wenn die Straßen zum Mangart-Sattel und über den Vršič-Pass offen sind. Bei Hitze ist es angenehmer im Wald, in den Bergen oder an Seen und Flüssen, wo Sie zwischendurch baden können.
September – November
Für viele die schönste Zeit auf dem Rad. Die Tage sind angenehm frisch und ruhig, in den Weinbergen ist Weinlese, auf den Straßen weniger Verkehr, und das Licht ist weich.
Dezember – Februar
Die Tage sind kurz, das Flachland ist kalt und oft neblig, die Berge liegen unter Schnee. Am besten fürs Rad eignen sich dann sonnige Tage in Primorska.
Hauptstraßen sind am Wochenende und im Sommer stark befahren, Nebenstraßen schmal und meist ruhig.
Im Wald ist Radfahren auf Forststraßen und eigens markierten Wegen erlaubt. Holzrückewege und Bergwege sind nicht fürs Rad gedacht, außer wo es ausgeschildert ist.
Für Radfahrer unter 18 Jahren gilt Helmpflicht. Nachts und bei schlechter Sicht brauchen Sie vorne und hinten Licht, wir empfehlen es auch in Tunneln.
In Zügen der Slowenischen Eisenbahnen (SŽ) mit Fahrradplätzen können Sie Ihr Rad gegen Aufpreis mitnehmen. Im Sommer sind diese Plätze schnell belegt. Routen mit Start an einem Bahnhof finden Sie unter „Öffentlicher Verkehr“.
Leitungswasser ist fast überall trinkbar. Vielerorts gibt es Hausmannskost, aber viele Gasthäuser haben einen Ruhetag, und Bauernhöfe mit Bewirtung öffnen oft nur am Wochenende. Gasthäuser, Bauernhöfe und Imbisse sind auf der Karte jeder Route eigens markiert.
Alle unsere Routen sind auch fürs E-Bike geeignet.
Jede Route ist vor Ort geprüft, mit Fotos dokumentiert und bereit zum Losfahren.
Wir veröffentlichen nur Routen, die wir auch Freunden empfehlen würden. Und wir schreiben alles auf, was wir ihnen sagen würden, bevor sie losfahren.
Bevor wir eine Route veröffentlichen, fahren wir sie ab, fotografieren sie und schreiben auf, was Sie unterwegs erwartet.
Ruhige Nebenstraßen, schöne Schotterwege und Radwege haben bei uns Vorrang vor der Hauptstraße, auch wenn sie einen kleinen Umweg machen.
Zu jeder Route zeigen wir das Höhenprofil, welche Abschnitte asphaltiert und welche geschottert sind und in welchen Monaten sie am schönsten ist. Auf der Karte markieren wir Gasthäuser, Rastplätze, Sehenswürdigkeiten und Bahnhöfe.
Eine GPX-Datei für Ihr Gerät und Links zu Komoot und Strava. Kostenlos.
Sperrungen, neue Verbindungen, geschlossene Gasthäuser: Sobald wir davon erfahren, aktualisieren wir Beschreibung und Karte.

So sieht jede unserer Routen aus, zum Beispiel Nr. 184 Ptuj – Haloze.
Von April bis Oktober. Von Juni bis September eignen sich alle unsere Routen, im März und November vor allem die flachen Routen in der slowenischen Steiermark, rund um Ljubljana und in Primorska.
Sehr gut. Alle unsere Routen sind auch fürs E-Bike geeignet. Die Ebenen in Prekmurje und an der Drau sind dafür besonders angenehm, und in den Bergen macht das E-Bike lange Anstiege leichter.
Das sind die Routen mit der Kategorie „Familienfreundlich“. Sie sind meist kurz und, so weit es geht, abseits des Verkehrs.
Ja, in Zügen der Slowenischen Eisenbahnen (SŽ) mit Fahrradplätzen, gegen Aufpreis. Routen, die Sie an einem Bahnhof beginnen können, sind mit „Öffentlicher Verkehr“ gekennzeichnet und haben eine eigene Variante für Komoot und Strava.
Ja. Jede Route können Sie kostenlos als GPX herunterladen oder in Komoot und Strava öffnen.
Laden Sie die GPX-Datei auf der Seite der Route herunter und importieren Sie sie in eine App auf Ihrem Smartphone (zum Beispiel BikeGPX, Komoot oder Strava), in die App Ihrer Uhr (Garmin Connect, Suunto) oder auf Ihren Fahrradcomputer (Garmin Edge, Wahoo, Hammerhead). Dann wählen Sie die Route auf dem Gerät aus und folgen ihr, auch ohne Mobilfunkempfang. Die Datei enthält auch Punkte entlang der Route, etwa Gasthäuser und Sehenswürdigkeiten, die Fahrradcomputer neben der Strecke anzeigen. Bei jeder Route finden Sie unter „Wie verwende ich .GPX?“ eine ausführliche Anleitung.